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    Schwarzer Tag für die Damen 1

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    Letzten Sonntag stand für unsere Damen 1 der zweite Spieltag der Rückrunde an. Nach dem grandiosen Sieg gegen den MTV Ludwigsburg 3 zwei Wochen zuvor waren alle top motiviert, gegen den bestens bekannten Gegner SV Frickenhofen ein gutes Spiel zu machen. Da sowohl in der vergangenen Saison als auch in der Hinrunde alle Duelle gewonnen werden konnten, waren die Esslingerinnen überzeugt, auch dieses Mal zu glänzen. Doch es kam ganz anders. Nach knappen 100 Minuten Spielzeit gab es statt Freude über einen Sieg nur lange Gesichter und absolutes Unverständnis über die eben kassierte 3:1 – Niederlage.

    Dabei starteten die Damen der SVE voller Energie in das Spiel und konnten sich gleich zu Beginn des ersten Satzes durch gute Blockarbeit einen kleinen Vorsprung erspielen. Diesen konnten sie bis zur Mitte des Satzes auch verteidigen. Doch dann glich der Gegner zum 17:17 aus. Von diesem Moment an klappte auf Esslinger Seite gar nichts mehr. Auf einmal stand es 24:17 für Frickenhofen. Trainer Hannes Fulge opferte seine beiden Auszeiten um das Tief seiner Mannschaft zu beenden – doch ohne jegliche Wirkung. Erst nachdem der Schiedsrichter den ersten Satz bereits abgepfiffen hatte, sich dann allerdings doch für einen Doppelfehler entschied und den Satz noch nicht beendete, kam wieder Leben in das Esslinger Spiel. Auf einmal sah man eine neue Chance, sogar in diesem bereits verloren geglaubten Satz, noch etwas zu reißen. Mit einer konzentrierten Spielweise kämpften sich die Gäste aus Esslingen bis zu einem Spielstand von 24:23 zurück. Nach einer letzten Auszeit konnte die Heimmannschaft ihren sechsten Satzball dann allerdings doch noch verwandeln und ging somit mit 1:0 – Sätzen in Führung.

    Von dem Rückstand ließ sich die SVE jedoch nicht unterkriegen und startete gut in den zweiten Satz. Auch wenn in allen Spielelementen das letzte Quäntchen Konzentration und Wille fehlte, der Spielaufbau nicht wie gewohnt funktionierte und viele Eigenfehler verursacht wurden, reichte es aus, um mit dem Gegner mitzuhalten. Keine der beiden Mannschaften war in dieser Phase des Spiels stärker und der Spielstand zeigte sich bis zum Ende hin stets ausgeglichen. Nach zwei weiteren Eigenfehlern musste dann allerdings auch dieser Satz, genauso knapp wie der erste, mit 26:24 verloren gegeben werden.

    Im dritten Satz schienen die Damen 1 endlich in ihr Spiel zu finden. Mit dem Willen, das Spiel dann eben in fünf Sätzen für sich zu entscheiden, schien auf einmal alles zu klappen, was in den Sätzen zuvor noch misslang. Durch eine geringere Eigenfehlerquote und mehr Durchsetzungskraft im Angriff wurde der Satz mit 18:25 gewonnen.

    Überzeugt da weiterzumachen, wo man zuvor aufgehört hatte, starteten sie in den vierten Satz. Was dann geschah, kann man allerdings nicht anders nennen, als einen Totalausfall. Keine Annahme kam zur Zuspielerin, kein Angriff wurde verwandelt, in der Abwehr übernahm niemand Verantwortung, Dankebälle wurden neben das Feld gebaggert, Aufschläge gingen nur noch ins Netz, anstatt obendrüber… Nach katastrophalen 18 Minuten stand das Satzergebnis von 25:9 und damit die dritte bittere Niederlage für die Damen 1 in dieser Saison fest.

    Frust, Ratlosigkeit und Unverständnis hingen noch lange nach Abpfiff in der Luft. Doch das Rätseln über die Gründe für das schlechte Spiel sollte schnellstens beendet werden. Denn die gute Nachricht des Tages: Noch ist alles möglich in der Bezirksliga Ost. Abhaken, aufrappeln, Krone richten und nach vorne schauen stehen nun auf dem Plan. Denn schon in zwei Wochen steht der nächste Heimspieltag an. Am 16.02. geht es in der Sporthalle Weil ab 16:30 Uhr gegen den TSV Bernhausen und die SV Salamander Kornwestheim. Dafür brauchen wir jede Unterstützung, die wir bekommen können. Also kommt vorbei und feuert uns an, damit wir unseren Traum von den vorderen Tabellenplätzen weiter verfolgen können.

    Es spielten: Anka Bührer, Rebekka Dollinger, Tatjana Engelhardt, Lena Mangel, Carina Rebernak, Jana Riegert, Katharina Riegert, Konstanze Roth, Jennifer Schagemann, Didi Topcic, Sandra Tratt

    Trainer: Hannes Fulge

    Weitere Informationen

    • Saison: 2018/2019

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