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    Damen 1 bestreitet nervenaufreibenden Heimspieltag

    geschrieben von Anna-Maria Niermann

    Am vergangenen Samstag bestritt die erste Damenmannschaft der SV 1845 Esslingen ihren zweiten Heimspieltag der Saison. Gegen den TSV Bernhausen konnten die Esslingerinnen in weiten Teilen überzeugen (3:0), gegen den SV Salamander Kornwestheim verloren sie nach spannender Aufholjagd mit 1:3. Damit entfernen die SVE-Damen sich leider von der Tabellenspitze.

    Gegen den TSV Bernhausen konnten die Damen aus Esslingen zunächst nicht auf voller Linie überzeugen. Zwar konnten sie dort von Beginn an einen kleinen Vorsprung erspielen und diesen bis zum Satzende halten. Gut und gerne hätte die Redewendung „mit angezogener Handbremse spielen“ auch in diesem Satz erfunden worden sein können. Auch wenn in diesem Satz noch viele Eigenfehler das Spiel beherrschten, hangelten sich die Gestegeberinnen zu einem 25:21 im ersten Satz.

    Im zweiten Satz hingegen fanden die Esslingerinnen in ihr gewohntes Zusammenspiel. Durch ein starkes Aufschlagsspiel und gute Angriffskombinationen setzten sie sich von 11:6 zu 17:7 ab. Ab hier schien alles zu funktionieren und mit großem Abstand gewannen sie mit 25:9.

    Auch im dritten Satz ließen die SVElerinnen die Gäste aus Bernhausen nicht ins Spiel kommen. Die guten Absprachen im Team und die Euphorie nach jedem Punkt („los jetzt, Party!“) sorgten dafür, dass auch der dritte Satz schnell gewonnen werden konnte. Mit 25:13 im dritten Satz holte D1 drei Punkte auf das heimische Konto, die im Kampf um die oberen Plätze so wichtig sind.

    Leider sollten dies die einzigen Punkte an diesem Heimspieltag bleiben. Bereits zu Beginn des ersten Satzes gegen den SV Salamander Kornwestheim kristallisierte sich heraus, dass dieses Spiel umkämpfter und schwerer zu gewinnen sein würde. Hatte man die Gäste im Hinspiel noch mit 3:1 auswärts besiegt, so konnte man sich in den ersten zwei Sätzen überhaupt nicht auf die schnellere und härtere Spielweise der Gäste einstellen. Wie überrumpelt flogen den Esslingerinnen die Bälle im ersten Satz um die Ohren. Kaum verwunderlich verloren sie mit großem Abstand von 11:25.

    Im zweiten Satz wurden einige taktische Umstellungen vorgenommen. Zwar spielte man in diesem Satz noch nicht auf Augenhöhe, doch begannen die Damen aus Esslingen immer mehr, sich zur Wehr zu setzen. Die Verteidigung hart geschlagener Angriffen machte Mut, so holten sie zum Satzende immerhin zu 17:25 auf.

    Die Gastgeberinnen kamen immer besser ins Spiel. Im dritten Satz gerieten sie zur Satzmitte in einen Rückstand (13:17), konnten die Gegnerinnen durch platzierte Angriffe und eine besser aufgestellte Abwehr jedoch gut in Schach halten.  Sie kämpften sich auf einen Gleichstand zurück (21:21). Beim 23:24 hatten die Gäste aus Kornwestheim den Sieg auf der Hand, doch die Esslingerinnen behielten die Nerven: mit 26:24 konnten sie ihnen den dritten Satz abluchsen.

    Die Motivation und Euphorie war in diesem Satz deutlich spürbar. Früh gingen die Spielerinnen auf Esslingen mit 5:0 in Führung, einmal mehr war Kapitänin Katharina Riegert mit einer tollen Aufschlagserie beteiligt. Zwar ließen sich die Esslingerinnen die sichere Führung abnehmen, doch blieb es bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Besonders erwähnenswert: die differenzierte Ausrichtung des Block-Abwehr-Systems, angepasst auf die individuelle Spielweise der gegnerischen Spielerinnen. Man spielte zwei Systeme in einem Spiel. Gegen Satzende hatte dieses Mal Esslingen den Satzgewinn auf der Hand: beim 24:23 platzierte Katharina Riegert den Aufschlag im gegnerischen Feld, den die Gäste jedoch parierten. Dieses Mal hatte Kornwestheim das Quäntchen Glück auf seiner Seite: der SV Salamander Kornwestheim konnte den Satz mit 26:24 für sich gewinnen und gewann das Spiel damit 3:1.

    Die Esslingerinnen können sich über viele Zuschauer und einen spannenden Heimspieltag freuen, an dem sie guten Teamzusammenhalt und Flexibilität bewiesen haben, obwohl die enttäuschten Gesichter nach diesem nicht entlohnten Kampf gegen Kornwestheim sicher eine andere Geschichte erzählen. Die Gesichter entspannten sich erst, nachdem die lang ersehnte Pizza in der Halle eingetrudelt war ;)

    Nun heißt es weiter kämpfen um den Platz an der Tabellenspitze und vorbereiten auf den nächsten Spieltag zu Gast beim DJK Schwäbisch Gmünd 3 am 02.03.2019.

     

    Trainer: Hannes Fulge

    Es spielten: Ann-Katrin Bührer, Rebekka Dollinger, Tatjana Engeldhardt, Henrike Fischer, Lena Mangel, Anna-Maria Niermann, Carina Rebernak, Jana Riegert, Katharina Riegert, Jennifer Schagemann

    Weitere Informationen

    • Saison: 2018/2019

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